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Was ist Gemeinsamkeit, warum ist sie wichtig und weshalb ist Gemeinsamkeit der kommende Megatrend?


Gemeinsamkeit ist das was wir mit anderen Menschen gemeinsam haben, daher die Bezeichnung Gemein – samkeit. Was allen Menschen gemeinsam ist, was sie miteinander teilen, ist z.B. das Bedürfnis oder die Sehnsucht nach Gemeinsamkeit, also Austausch, Nähe und Kontakt mit anderen Menschen. Das Gegenteil von Gemeinsamkeit ist Einsamkeit.

Gemeinsamkeit sollte nicht mit Gemeinschaft verwechselt werden.

Gemeinsamkeit ist elementarer als Gemeinschaft und dieser vorgelagert. Gemeinsamkeit ist die Voraussetzung, die Basis, auf der Gemeinschaften erst entstehen können.

Gemeinschaften haben in der Regel ein Ziel, eine Agenda (z.B. Arbeitsgemeinschaft). In Abgrenzung dazu ist Gemeinsamkeit etwas, dass keine Agenda braucht. Das Erlebnis von Gemeinsamkeit ist ein Zweck an sich.

Gemeinsamkeit zu erleben ist wichtig, damit wir uns wohlfühlen  

In gewisser Weise geht es darum immer wieder auf Neue durch Gemeinsamkeit die Versöhnung der Gegensätze zu erfahren. Wenn wir von Gemeinsamkeit reden, geht es uns darum zu erfahren, dass wir nicht allein sind auf der Welt, dass es noch andere Menschen gibt, die zwar von uns verschieden sind, mit denen wir aber doch viele elementare Gemeinsamkeiten, Wünsche, Ängste und Gefühle teilen. Zu erfahren, dass wir mit anderen bei aller Verschiedenheit doch vieles gemeinsam haben wird als große Erleichterung empfunden. Durch das Erleben von Gemeinsamkeit mit anderen, zum Beispiel während eines KochEvents, können wir uns selbst als Menschen einordnen und wahrnehmen.

Der Kochkurs in einer Kochschule beschränkt sich auf die Vermittlung von Kochkünsten.

Im WRENKH KochEvent vermittelt das gemeinsame Kochen Gemeinsamkeit. Meine Gäste kochen zusammen, speisen gemeinsam und reden miteinander.

Das Erlebnis von Gemeinsamkeit während eines WRENKH KochEvents, macht das Leben schöner.

Gemeinsamkeit ist keine Selbstverständlichkeit mehr

Viele Orte und Möglichkeiten an denen wir früher in der guten alten Zeit Gemeinsamkeit erleben konnten, die gibt es schlichtweg nicht mehr. In meiner Kindheit war das noch anders, wenn Leute in das Gasthaus meiner Eltern gekommen sind, dann hat sich niemand an einen freien Tisch gesetzt, wozu auch, man ist ja nicht wegen der Speisen oder dem Wein ins Gasthaus gegangen, sondern um in „Gesellschaft“ Gast zu sein. Das Gasthaus ums Eck, das familiäre Kochen, die samstäglichen Tanzveranstaltungen, der Schwatz nach dem Gottesdienst, das alles gibt es nicht mehr. Wahrscheinlich sind die Institutionen der „gute alte Zeit“ aus gutem Grund vergangen, wir haben uns weiterentwickelt, wir arbeiten anders, wir leben anders, haben andere Vergnügungen – das Bedürfnis nach Gemeinsamkeit ist geblieben.

What´s gone, will never come back

Wenn eingespielte Formen des Zusammenlebens einmal weg sind, kommen sie nicht wieder. Daher wird es immer schwieriger Menschen kennen zu lernen.

Sobald die Ausbildung fertig und der jugendliche Partyrausch vorüber ist, und Mann und Frau beginnen sich häuslich einzurichten, wird es von Jahr zu Jahr immer schwieriger den Kontakt mit Freunden zu halten und neue Menschen kennen zu lernen. Unmerklich und von der Hektik des Alltags überdeckt driften wir in eine ungewollte Isolation und werden einsamer und einsamer.  Jeder glaubt zu wissen wovon er spricht, aber keiner weiß wie er es anstellen soll, um Gemeinsamkeit wieder zu erleben.

Wir sind eine Gesellschaft ohne Orte für Gemeinsamkeit geworden.

Jeder lebt und werkelt vor sich hin, ohne Gelegenheiten zu erhalten, andere Menschen und sich selber als Teil der Menschenfamilie wahrzunehmen, die diesen Planeten, diesen Kontinent, dieses Land, diese Stadt, diese Familie, diese Firma bevölkert und bewohnt.

Unser Zusammenleben ist in die Krise geraten, weil das Erlebnis von Gemeinsamkeit eine echte Mangelware geworden ist.

Wir brauchen und wollen Nähe und Kontakt, aber gleichzeitig fürchten wir uns davor.

Wir haben verlernt was wir tun müssen, damit wir uns mit anderen wohl fühlen.

Meine These: Gemeinsamkeit ist Trend

Ich prophezeie: „Gemeinsamkeit“ und die Bekämpfung ihres Gegenteils der „Einsamkeit“ wird der Megatrend der Zwanzigerjahre werden. „Gemeinsamkeit“ wird zu einem Thema, zu einem Erlebnis. Sobald der Bedarf sich einmal artikuliert hat, wird ein Markt entstehen, wie es bei „Fitness“ bereits der Fall ist. Auf dieser Grundannahme habe ich WRENKH KochEvents gegründet, ausgerichtet und aufgebaut.

Mit WRENKH KochEvents liefern wir wieder Freude an Gemeinsamkeit.

Das Erlebnis und das Vergnügen von Gemeinsamkeit ist ein menschliches Grundbedürfnis wie Essen und Trinken.

Wir erzeugen Gemeinsamkeit indem wir nach von mir entwickelten Formen und Regeln, zusammen kochen, gemeinsam speisen und miteinander reden.

Kochen ist aus dieser Sicht nicht länger ein Handwerk, um Speisen genießbar zu machen, Kochen ist ein Vehikel um das Erlebnis „Gemeinsamkeit“ zu erzeugen.

Christian Wrenkh und sein Bezug zur Gemeinsamkeit

Guten Tag, mein Name ist Christian Wrenkh, mein Thema ist Gemeinsamkeit.

Gemeinsamkeit sollte nicht mit Gemeinschaft verwechselt werden. Mein persönlicher Bezug zur Gemeinsamkeit ist der Tatsache geschuldet, dass ich eigentlich vom Gegenteil der Gemeinsamkeit, der Einsamkeit komme.

Ich war ein einsames Kind. Mit der Zeit habe ich mir verschiedene Methoden und Rituale zurechtgelegt, um meine Einsamkeit nicht mehr empfinden zu müssen. Der Gemeinsamkeit, weil sie mir so schwer zu erlangen schien, bin ich ein Leben lang aus dem Weg gegangen. Zu Beginn meiner Laufbahn, habe ich mich daher viel lieber für Kochen und Gesundheit interessiert als für Gemeinsamkeit.

In Wien habe ich den Punkrock der biologischen Vollwertküche meiner ersten Jahre zu erfolgreicher, vegetarischer Popmusik weiterentwickelt. Meine kulinarische Entwicklung verlief vom „vollwertig, biologischen“ Underground zum vegetarischen Mainstream. Mit meinen WRENKH Restaurants habe ich es geschafft, die vegetarische Küche im Schnitzelhimmel Wien salonfähig zu machen.

Ich bin, auch heute noch, ein Pionier einer zeitgemäßen, lebensnahen sowohl veganen als auch vegetarischen Küche.

In Hamburg habe ich mich kulinarisch noch einmal weiterentwickelt und zu meinem ureigenen Stil gefunden, einer zeitgemäßen, lebensnahen Küche, wohlschmeckend, vital, einfach, verbunden.

Nachdem ich zu meinem Lebensthema „Gemeinsamkeit“ gefunden habe, sind einige Fragen aufgetaucht, für die es in einer Kochschule keine Antworten gibt. Kochen ist für mich nicht länger nur Handwerk um Speisen herzustellen, Kochen ist mir Mittel zum Zweck, um Gemeinsamkeit zu erzeugen.

Es glaubt ja jeder, der von Gemeinsamkeit spricht, er weiß wovon er redet. Aber was ist Gemeinsamkeit wirklich, woraus besteht sie, wie wird sie hergestellt und was kann getan werden, damit sie sicher gelingt, diese viel beschworene „Gemeinsamkeit“. Bevor ich mich der Beantwortung dieser Fragen widme, möchte ich noch eine kleine Geschichte erzählen.

Das Gastgewerbe liegt bei uns schon irgendwie in der Familie, meine Söhne sind jetzt die fünfte Generation an Wirten. Das Gastgewerbe war uns immer auch ein Vehikel um andere Sachen zu betreiben und Gelegenheit sich ein wenig Lebensweisheit zu erwerben. Die folgende Geschichte, die von meinem Großvater überliefert ist, gefällt mir besonders gut.

Mein Opa war ein eigenwilliger Gastwirt, ebenso bekannt für sein cholerisches, zu Handgreiflichkeiten neigenden Naturell wie für seine gute Küche. Auch in Zeiten des österreichischen Bürgerkrieges der dreißiger Jahre, waren Feste zu feiern. In dieser Zeit der politischen Krawalle und Straßenkämpfe beweist er extravagante Toleranz.

Zitat: „Heute haben wir volles Haus. Gendarmerie und Heimwehr feiern im Ballsaal, die Sozis in der Kegelbahn, die paar Nazis kommen ins Jägerstüberl, und alle anderen kriegen einen Tisch in der Gaststube. Nicht meine Sache, ob sie aufeinander schießen, wenn sie wieder auf der Straße sind. Wer bei mir essen will muss sich mit den anderen vertragen, sonst fliegt er raus!“

Das gemeinsame Festmahl als Friedenstechnik

Ein Festmahl ist immer eine Art Friedensmahl, eine Absichtserklärung, dass wir uns für die Dauer der Mahlzeit vertragen wollen. Große Momente werden immer mit einem Festessen begangen. Deswegen war die gemeinsame Mahlzeit für mich schon als Kind sehr wichtig, weil sich meine Familie da am besten vertragen hat.

Das ist auch meine Philosophie für WRENKH KochEvents. Kochen, Essen, Trinken, Reden sind die großen Gemeinsamkeiten, die alle Menschen miteinander teilen. Ich habe mir die Frage gestellt, was teilen wir da eigentlich, die Freude an der gemeinsamen Mahlzeit ist ja paradox, denn dasjenige, was der eine isst, kann ja unmöglich der andere haben. Also was teilen wir denn da, die Speisen sind es ja offenbar nicht?

Es die Freude daran, welche wir teilen. Wir teilen die Freude am Genuss, die Freude, dass wir beisammen sind, die Freude, dass es uns gut geht. Dieser Freude will ich nicht nur einen Ort geben, sondern auch eine Struktur. Dazu habe ich mir im Detail überlegt, was alles sein muss, damit wir unsere Vorbehalte und Barrieren aufgeben und uns auf das gemeinsame Tun, das gemeinsame Fest einlassen können. Was ist Gemeinsamkeit überhaupt, wie kann sie stattfinden, woraus besteht sie und was muss alles getan werden, damit dieses Erlebnis der Gemeinsamkeit gelingt: das ist genau meine Aufgabe, die ich leidenschaftlich liebe.

Ich habe meine Erfahrungen

Meine Leidenschaft hat dazu geführt, dass ich über die Themen, die mir wichtig sind, (Essen, Trinken, Vitalität, Verbundenheit, Gemeinsamkeit) ganz schön viel weiß: Ich mache alles ganz oder gar nicht.

Mein Weg hat mich vom Restaurant zum Kochkurs über das Teamevent in der Kochschule zum KochEvent im KochSalon geführt. Aus den Erfahrungen dieses langen Weges ist „WRENKH KochEvents“ entstanden. Wir organisieren Veranstaltungen rund um die Themen Kochen, Essen, Reden und Gemeinsamkeit.

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